{"id":1551,"date":"2024-03-12T11:43:24","date_gmt":"2024-03-12T10:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/?p=1551"},"modified":"2025-12-18T11:09:37","modified_gmt":"2025-12-18T10:09:37","slug":"there-are-hot-spots-of-wrecks-in-places-i-did-not-expect","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/de\/there-are-hot-spots-of-wrecks-in-places-i-did-not-expect\/","title":{"rendered":"\u201cEs gibt Wrack-Hotspots an Orten, wo ich sie nicht erwartet h\u00e4tte\u201d"},"content":{"rendered":"<p class=\"translation-block\"><strong>Was k\u00f6nnen uns Schiffswracks im 19. Jahrhundert im Indischen Ozean \u00fcber das Klima der Vergangenheit sagen? Und was verraten uns die Aufzeichnungen dieser Wracks dar\u00fcber, wie Klimawissen generiert wird? Diesen Fragen geht Debjani Bhattacharyya, Professorin f\u00fcr die Geschichte des Anthropoz\u00e4ns am Historischen Seminar der UZH, in ihrer Forschung im Rahmen eines gross angelegten Projekts nach.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\"\u00dcblicherweise betrachtet die historische Klimatologie tagesaktuelle Wetteraufzeichnungen wie Wettertageb\u00fccher oder Bauernjahrb\u00fccher. Daraus werden Informationen \u00fcber das Wetter und das Klima in der Vergangenheit abgeleitet\", sagt Debjani Bhattacharyya, Professorin f\u00fcr die Geschichte des Anthropoz\u00e4ns am Historischen Seminar der UZH. Sie jedoch interessiere sich f\u00fcr ganz andere Quellen, erkl\u00e4rt sie: \"Wir nennen sie 'Wettergenres' und meinen damit alle Arten von nicht-traditionellen, nicht-wissenschaftlichen Quellen, die bislang von Historikern und Historikerinnen ignoriert worden sind.\" Beispiele sind die kaiserlichen Finanzen oder der Seehandel. \"Sie enthalten viele Informationen \u00fcber Wetterkatastrophen, z.B. dank der Versicherungsanspr\u00fcche, die wegen Hagel geltend gemacht wurden\", f\u00fcgt Debjani hinzu. Auf der Suche nach Wettergenres stiess Debjani auf die Wrackaufzeichnungen im Indischen Ozean, die von 1864 bis 1940 j\u00e4hrlich erstellt wurden und jeweils 700 bis 800 Seiten einschliesslich Karten umfassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Potenzial der j\u00e4hrlichen Karten<\/strong><br>Zun\u00e4chst untersuchte Debjani die Karten in den Wrackjahrb\u00fcchern, ohne an deren Digitalisierung zu denken. Sie interessierte sich haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Rechtsf\u00e4lle in den Jahrb\u00fcchern, da sie feststellte, dass die Sachbearbeiter, die die F\u00e4lle zusammenstellten, eine Typologie der Wracks entwickelten: \"Sie unterschieden zwischen Wracks (engl. wrecks) und Unf\u00e4llen (engl. casualties), also zwischen nat\u00fcrlichen und menschlichen Ursachen der Wracks\". Da ihr Schwerpunkt auf dem Wetter und Klima lag, war Debjani mehr an den Wracks interessiert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"313\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend-1024x313.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1553\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend-1024x313.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend-300x92.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend-768x235.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend-18x5.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/legend.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 1: Legende zur Karte der Wracks aus dem Jahre 1883 (Quelle: The British Library).<\/em>.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\"Erst als ich einen Vortrag an der New York University hielt, wies mich der Historiker David Ludden, der sich mit indischen H\u00e4fen besch\u00e4ftigte, darauf hin, dass die meisten Menschen nicht wussten, dass es diese Art von Daten f\u00fcr den Indischen Ozean \u00fcberhaupt gibt\", sagt sie. In diesem Moment wurde sich Debjani des Potenzials bewusst, das in den Karten steckt: \"Angesichts des Klimawandels, der im Indischen Ozean derzeit verheerende Auswirkungen hat, dachte ich, dass diese Aufzeichnungen \u00fcber fast 80 Jahre helfen k\u00f6nnten, die dynamischen Ver\u00e4nderungen in diesem Zeitraum zu rekonstruieren.\" Sie war neugierig, ob die Karten mehr oder etwas anderes aussagen k\u00f6nnten als die schriftlichen Berichte \u00fcber diese F\u00e4lle: \"Welche Art von Wetterereignissen k\u00f6nnen wir zum Beispiel aus diesen Karten ablesen? Gibt es eine H\u00e4ufung von Wracks an einem Ort, an dem ich dies nicht erwartet h\u00e4tte?\"<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erwartete und unerwartete Hotspots<\/strong><br>Die gedruckten Karten in den Jahrb\u00fcchern decken den gesamten Indischen Ozean ab. Jedes Schiff ist ungef\u00e4hr dort eingezeichnet, wo sich das Wrack oder der Unfall ereignet hat. In einigen F\u00e4llen reicht der Platz auf der Papierkarte jedoch nicht aus, um alle Wracks korrekt zu lokalisieren. Die Wracks werden dann in Richtung Meer oder Festland aufgereiht (siehe Bilder unten). Zus\u00e4tzliche Informationen \u00fcber den Standort und die Umst\u00e4nde eines Wracks finden sich in den schriftlichen Aufzeichnungen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"596\" height=\"333\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Crowded_Bombay.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1555\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Crowded_Bombay.png 596w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Crowded_Bombay-300x168.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Crowded_Bombay-18x10.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 2: Auf der Karte von 1883 wurden mehr Schiffsunf\u00e4lle (blaue Symbole) im Hafen von Mumbai (Bombay) verzeichnet, als Platz auf der Karte ist (Quelle: The British Library).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"176\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Calcutta_HooglyRiver.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1557\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Calcutta_HooglyRiver.png 612w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Calcutta_HooglyRiver-300x86.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Calcutta_HooglyRiver-18x5.png 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 3: Auf der Karte von 1883 werden Schiffswracks auf dem Festland eingezeichnet, weil zu wenig Platz auf dem Hooghly River in der N\u00e4he von Kalkutta ist (Quelle: The British Library).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"translation-block\">Am Anfang hatte Debjani keine Erwartungen an die digitalisierte Karte: \"Ich war unvoreingenommen und neugierig, was die digitalen Karten zus\u00e4tzlich aussagen k\u00f6nnten.\" Dies \u00e4nderte sich jedoch, als sie eine erste Karte digitalisiert durch den GIS Hub sah (<a href=\"https:\/\/arcg.is\/Xa5La\" target=\"_blank\" aria-label=\"open map in new tab (Karte in neuem Tab \u00f6ffnen)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Karte in neuem Tab \u00f6ffnen<\/a>):<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/uzh.maps.arcgis.com\/apps\/instant\/sidebar\/index.html?appid=eb5c98d1bf31419ea83de54ae82b4759\" width=\"2000\" height=\"1000\" frameborder=\"0\" style=\"border:0\" allowfullscreen>iFrames are not supported on this page.<\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-173246b4484af86ac724bf42886c2acd\" style=\"color:#646464;font-size:13px\"><em>Digitalisierte Karte der Wracks und Unf\u00e4lle im Jahre 1883. Um die Karte zu erkunden, klicke auf das Symbol mit dem Papierstapel, um einzelne Layer\/Informationsebenen ein- und auszublenden. Die eingeblendeten Layer erscheinen automatisch in der Legende (Datenquelle: The British Library).<\/em> <a href=\"https:\/\/arcg.is\/Xa5La\" target=\"_blank\" aria-label=\"Open map in new tab (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Open map in new tab<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"386\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-1024x386.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1563\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-1024x386.jpg 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-300x113.jpg 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-768x290.jpg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-1536x580.jpg 1536w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-2048x773.jpg 2048w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-18x7.jpg 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wrecks_KDE-1568x592.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 4: Eine Dichtekarte (Kernel Density Estimation (KED)) zeigt die Hotspots der Wracks (nur Wracks, keine Unf\u00e4lle). <em>(data source: The British Library)<\/em>.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\"Es gibt H\u00e4fen unter den Hotspots f\u00fcr Wracks, die ich \u00fcberhaupt nicht erwartet h\u00e4tte. Ich nahm an, dass grosse Handelsh\u00e4fen wie Mumbai (Bombay) und Kalkutta viele Wracks aufweisen w\u00fcrden. Auf den digitalisierten Karten tauchten aber auch kleinere H\u00e4fen als Hotspot auf, die meisten auf der westlichen Seite des Indischen Ozeans\", bemerkt sie. Kleinere H\u00e4fen deuten auf K\u00fcstenhandel hin, nicht auf interozeanischen oder internationalen Handel. Was ist hier los, fragte sich Debjani, warum sollte der K\u00fcstenhandel in diesem hochfrequentierten Gebiet kartiert werden? \"Ich nehme an, dass wichtige Waren verloren gegangen sind, sonst h\u00e4tte es keine Kartierung gegeben\", erkl\u00e4rt sie. Um die Rolle dieser kleineren H\u00e4fen weiter zu untersuchen, ging sie in die Archive von Bombay.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rekonstruieren, wie Wissen generiert wird<\/strong><br>\"Nachdem ich einige der Karten in digitaler Form gesehen habe, m\u00f6chte ich untersuchen, ob ihre Zahl \u00fcber die Jahrzente an einem bestimmten Ort zu- oder abnimmt\", sagt sie und f\u00fcgt hinzu: \"Falls ja, w\u00e4re es interessant, den Grund f\u00fcr die schwankenden Zahlen herauszufinden, z. B. ob sich die Schiffstechnik verbessert hat, ob es Wetterver\u00e4nderungen oder gr\u00f6ssere Turbulenzen gab? Ob es monatliche Verschiebungen gibt, z.B. Risikobereiche je nach Jahreszeit? Und nat\u00fcrlich interessiert mich die soziale, wirtschaftliche und politische Geschichte, die sich rund um die Wracks abspielt\", erkl\u00e4rt sie.<br>Debjanis Interesse an den Karten ist zweigeteilt: Sie ist nicht nur an den Wracks selber interessiert, sondern auch daran zu rekonstruieren, wie dieses Wissen generiert wurde: \"Ich m\u00f6chte nachvollziehen, wie sich die Methoden der Datenerfassung und der Wissensproduktion ver\u00e4ndert haben, als die Menschen mit der Kartierung der Wracks begonnen haben.\" Ausserdem interessiert sich Debjani f\u00fcr die Motivation der Menschen: \"Ich m\u00f6chte herausfinden, was sie sich von diesen Informationen versprachen.\"<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausweitung des Projekts<\/strong><br>Die Wrackkarten des Indischen Ozeans sind nur ein kleines Puzzlest\u00fcck in einem gr\u00f6sseren Projekt. \"Ich m\u00f6chte das Projekt mit Unterst\u00fctzung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ausweiten und ein sogenanntes \u2018transversal deep mapping\u2019 durchf\u00fchren\", erkl\u00e4rt Debjani und erg\u00e4nzt, \"Das bedeutet, dass ich zwei R\u00e4ume vergleiche, die Karibik und den Indischen Ozean, die beide zum britischen Empire geh\u00f6rten, und sie als miteinander verbundene Ozeane betrachte, da Wissen, aber auch Schiffe und andere G\u00fcter st\u00e4ndig ausgetauscht wurden.\" Der Vergleich werde in Bezug auf die Natur als aktive Akteurin der Geschichte gezogen, erkl\u00e4rt Debjani: \"Die El-Ni\u00f1o-S\u00fcdliche Oszillation sorgt regelm\u00e4ssig f\u00fcr Hurrikane und Wirbelst\u00fcrme in der Karibik. Ich m\u00f6chte herausfinden, wie sich diese Wetterph\u00e4nomene auf den Handel, Schifffahrtsrouten, Versicherungsvertr\u00e4ge, aber auch auf die Wissensproduktion \u00fcber das Wetter usw. auswirken.\" Der Entscheid \u00fcber den SNF-Antrag wird Mitte April erwartet.<br>Nicht zuletzt sollen die digitalisierten Informationen der Forschung zur Verf\u00fcgung gestellt werden, da es sich um langfristige, l\u00e4ngsschnittliche Daten handelt, die von Klimatologen und Klimatologinnen gesucht sind, so Debjani abschliessend.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"background-color:#aecce6a6\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p class=\"translation-block\"><a href=\"https:\/\/www.hist.uzh.ch\/de\/fachbereiche\/neuzeit\/lehrstuehle\/bhattacharyya\/lehrstuhl-bhattacharyya\/lehrstuhlinhaberin\/debjani.html\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\"><strong>Debjani Bhattacharyya<\/strong><\/a> ist Professorin f\u00fcr die Geschichte des Anthropoz\u00e4ns am Historischen Seminar der UZH. In ihrer Forschung geht Debjani den Fragen nach, wie rechtliche und wirtschaftliche Strukturen uns darin beeinflussen, wie wir Umweltver\u00e4nderungen konzeptionalisieren oder wie wir auf Klimakrisen reagieren. Gegenw\u00e4rtig schreibt sie umfassend dar\u00fcber, wie die Risikoerwartungen des Seeversicherungsmarktes das Wetterwissen, die kolonialen ozeanographischen Wissenschaften und den Derivatmarkt f\u00fcr Klima Futures in der Region des Indischen Ozeans gepr\u00e4gt haben. Sie ist Direktorin des <a href=\"https:\/\/www.hist.uzh.ch\/de\/dhl\/team.html\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Digital History Labs<\/a> und Co-Direktorin des <a href=\"https:\/\/www.kulturanalyse.uzh.ch\/de\/aboutus\/persons.html\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener\" class=\"ek-link\">Cultural Analysis Programs<\/a> an der UZH.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"977\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-977x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1558\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-977x1024.jpg 977w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-286x300.jpg 286w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-768x805.jpg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-1465x1536.jpg 1465w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-1954x2048.jpg 1954w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-11x12.jpg 11w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Debjani_klein.jpg-1568x1644.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 977px) 100vw, 977px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Debjani Bhattacharyya <br>(Foto: zvg)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-background translation-block\" style=\"background-color:#fff5cc\">Die Karten der Unf\u00e4lle und Wracks aus zwei verschiedenen Jahren wurden vom <a href=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/de\/\" target=\"_self\">DSI GIS Hub<\/a> als Teil eines interdisziplin\u00e4ren Projekts digitalisiert. Dieses Projekt diente als Vorstudie, um das Potenzial der digitalisierten Karten aufzudecken. Die Ergebnisse flossen in den SNF-Antrag ein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was k\u00f6nnen uns Schiffswracks im 19. Jahrhundert im Indischen Ozean \u00fcber das Klima der Vergangenheit sagen? Und was verraten uns die Aufzeichnungen dieser Wracks dar\u00fcber, wie Klimawissen generiert wird? 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