{"id":484,"date":"2022-10-04T11:43:36","date_gmt":"2022-10-04T09:43:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/?p=484"},"modified":"2022-10-25T13:02:27","modified_gmt":"2022-10-25T11:02:27","slug":"von-der-wundermaschine-zum-kritischen-tool","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/de\/von-der-wundermaschine-zum-kritischen-tool\/","title":{"rendered":"Von der Wundermaschine zum kritischen Tool"},"content":{"rendered":"<p><strong>Als sich Arch\u00e4ologe Timo Geitlinger vor ein paar Jahren zum ersten Mal an eine GIS-Software wagt, meint er, eine Wundermaschine vor sich zu haben. Heute hingegen weiss er, wie die Wunder zustande kommen und wie vielseitig und geschickt er die Software in seiner Forschung einsetzen kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00abIch bin f\u00fcr meine Bachelorarbeit 2019 zum ersten Mal in Kontakt mit GIS gekommen\u00bb, erz\u00e4hlt Timo, und erg\u00e4nzt: \u00abGIS hat mich aber schon immer interessiert und ich habe darin grosses Potenzial gesehen.\u00bb Deshalb war f\u00fcr ihn auch klar, dass er mit einem GIS mehr als nur arch\u00e4ologische Fundstellen auf einer Karte abbilden wollte. F\u00fcr die Bachelorarbeit hat Timo den eisenzeitlichen Naturraum des Berner Seelands (siehe Foto oben, \u00a9 Jonas Blum) rekonstruiert und daf\u00fcr verschiedene Analysen gemacht: \u00abIch habe unter anderem eine Sichtbarkeitsanalyse durchgef\u00fchrt; d.h. ich habe berechnet, was und wie weit man von einem Punkt in der Landschaft sieht. Denn in der Arch\u00e4ologie ist Sichtbarkeit ein wichtiges Konzept: So sieht man oft von einem Grabh\u00fcgel aus auf andere Grabh\u00fcgel.\u00bb Learning by Doing war Timos Motto bei der Arbeit mit GIS. Was bei seinen Analysen herauskam, faszinierte ihn total: \u00abGIS war wie eine Wundermaschine, die mir sch\u00f6ne Modelle und eindeutige L\u00f6sungen f\u00fcr meine arch\u00e4ologischen Fragen lieferte.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blick in die Wundermaschine<\/strong><br>Zu Beginn war das okay f\u00fcr ihn. \u00abDoch mit der Zeit wollte ich wissen, was genau im Hintergrund passiert, welche Annahmen die Software trifft und ob meine Vorgehensweise methodisch sauber ist\u00bb, erkl\u00e4rt er. In seinem Masterstudium in Oxford, England, hat Timo deshalb einen GIS-Kurs beim Arch\u00e4ologen John Pouncett besucht und sich damit auseinandergesetzt, was im Hintergrund der Software abl\u00e4uft, welche Parameter welchen Einfluss haben und welche Einschr\u00e4nkungen sich daraus ergeben. \u00abHeute kann ich die Annahmen, die ich in einer Modellierung treffe, bewusst machen und sie im Text dann auch diskutieren.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kurs und auch sp\u00e4ter, als er neben ArcGIS Pro auch QGIS anwandte, hat Timo gemerkt, dass ihm das, was er sich zu Beginn m\u00fchevoll selbst beigebracht hatte, zugutekam. Es brauche ein bisschen Zeit, um in die GIS-Welt einzutauchen und die Begriffe kennenzulernen. \u00abDenn je besser und genauer ich mein Problem formuliere, umso schneller finde ich online Hilfe daf\u00fcr\u00bb, meint Timo. Doch gerade zu Beginn sei es oft schwierig, mit den richtigen Stich- resp. Fachw\u00f6rtern zu suchen, um gute Suchresultate zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignnormal\"><div id=\"metaslider-id-500\" style=\"max-width: 2500px;\" class=\"ml-slider-3-109-0 metaslider metaslider-flex metaslider-500 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default\" role=\"region\" aria-label=\"Timo\" data-height=\"1800\" data-width=\"2500\">\n    <div id=\"metaslider_container_500\">\n        <div id=\"metaslider_500\">\n            <ul class='slides'>\n                <li style=\"display: block; width: 100%;\" class=\"slide-507 ms-image\" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2022-10-04 09:15:15\" data-filename=\"MBA_all_objpergr_small.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2439\" height=\"1719\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small.jpg\" class=\"slider-500 slide-507 msDefaultImage\" alt=\"\u00c4hnlichkeitsnetzwerk\" rel=\"\" title=\"MBA_all_objpergr_small\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small.jpg 2439w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-768x541.jpg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-1536x1083.jpg 1536w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-2048x1443.jpg 2048w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-18x12.jpg 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MBA_all_objpergr_small-1568x1105.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 2439px) 100vw, 2439px\" \/><div class=\"caption-wrap\"><div class=\"caption\">\u00c4hnlichkeitsnetzwerk f\u00fcr Grabbeigaben in Dorset (GB). \u00a9 Timo Geitlinger<\/div><\/div><\/li>\n                <li style=\"display: none; width: 100%;\" class=\"slide-508 ms-image\" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2022-10-04 09:15:18\" data-filename=\"Probability-Map_Attempt-Layout1_small.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2439\" height=\"1719\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small.jpg\" class=\"slider-500 slide-508 msDefaultImage\" alt=\"Wahrscheinlichkeitsanalyse\" rel=\"\" title=\"Probability Map_Attempt Layout1_small\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small.jpg 2439w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-768x541.jpg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-1536x1083.jpg 1536w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-2048x1443.jpg 2048w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-18x12.jpg 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Probability-Map_Attempt-Layout1_small-1568x1105.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 2439px) 100vw, 2439px\" \/><div class=\"caption-wrap\"><div class=\"caption\">Die Karte ist das Ergebnis eines Predictive Modells und zeigt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Grabh\u00fcgel aus der Hallstattzeit im Berner Seeland, basierend auf verschiedenen Analysen, u.a. Sichtbarkeit, Distanz zum n\u00e4chsten Gew\u00e4sser und Bodeneignung. \u00a9 Timo Geitlinger<\/div><\/div><\/li>\n                <li style=\"display: none; width: 100%;\" class=\"slide-509 ms-image\" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2022-10-04 09:15:24\" data-filename=\"field_MG_4769_small.jpeg\" data-slide-type=\"image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2508\" height=\"1672\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small.jpeg\" class=\"slider-500 slide-509 msDefaultImage\" alt=\"Datenaufnahme im Feld\" rel=\"\" title=\"field_MG_4769_small\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small.jpeg 2508w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-18x12.jpeg 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/field_MG_4769_small-1568x1045.jpeg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 2508px) 100vw, 2508px\" \/><div class=\"caption-wrap\"><div class=\"caption\">Feldbegehungen und Datenaufnahme am Juras\u00fcdfuss. \u00a9 Rachel D'Angelone<\/div><\/div><\/li>\n            <\/ul>\n        <\/div>\n        \n    <\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Datenverwaltung und Modellierung in einem<\/strong><br>Zwar hat sich sein erster Eindruck der GIS-Software inzwischen relativiert, die Faszination f\u00fcr GIS blieb. Heute setzt Timo die GIS-Software geschickt auf vielf\u00e4ltige Weise ein. \u00abDas beginnt schon im Feld, wo ich mit der App <em>ArcGIS Collector<\/em> die Fundstellen und Bohrpunkte anhand der Koordinaten genau lokalisieren und Fotos der ausgelegten Bohrkerne hinzuf\u00fcgen kann. Das erleichtert die Verwaltung der Daten sehr, weil ich nachher nichts mehr abtippen muss.\u00bb Die GIS-Software wird in der Arch\u00e4ologie auch eingesetzt, um potenzielle Fundstellen zu finden. \u00abWir leiten aus bekannten Fundstellen Standortfaktoren ab, denn f\u00fcr Siedlungen ist das Landwirtschaftspotenzial zum Beispiel ein wichtiger Faktor, und mit diesem und weiteren Standortfaktoren suchen wir nach neuen Siedlungen\u00bb, erkl\u00e4rt Timo. Eine weitere Anwendung sei die Wegmodellierung: \u00abUns interessiert, wo fr\u00fcher Wege verlaufen sind und wie vernetzt die Menschen waren.\u00bb Altwegrekonstruktion nennt sich das in der Arch\u00e4ologie. Anhand eines Kostenalgorithmus und eines H\u00f6henmodells k\u00f6nnen so beispielsweise Wege modelliert werden. Als Algorithmus wird ein sogenannter minimaler Kostenpfad<em> (Least Cost Path)<\/em> verwendet, wobei die Kosten als Zeit, Distanz oder mit einer anderen Funktion ausgedr\u00fcckt werden k\u00f6nnen. \u00abJe nach H\u00f6henmodell und Algorithmus erh\u00e4lt man andere Ergebnisse, die man gegen\u00fcberstellen und diskutieren kann\u00bb, meint Timo. Eine dritte GIS-Anwendung von Timo sind Netzwerkanalysen, basierend auf \u00c4hnlichkeitsnetzwerken, anhand derer sich arch\u00e4ologische Objekte mit dem Raum verbinden lassen. Der verwendete Netzwerkfusionsalgorithmus wurde urspr\u00fcnglich von Biologen*innen in der Genomik entwickelt, l\u00e4sst sich aber auch auf die Arch\u00e4ologie anwenden. \u00abWir haben damit anhand von Grabh\u00fcgelbeigaben untersucht, wie \u00e4hnlich Grabrituale sind und wie stark die Verbindungen zwischen einzelnen Gr\u00e4bern sind\u00bb, sagt er. Aus der Netzwerkanalyse wiederum lassen sich unter anderem Territorien rekonstruieren oder eine zeitliche Entwicklung der Beigaben feststellen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-722x1024.jpg\" alt=\"Wahrscheinlichkeitsanalyse\" class=\"wp-image-511\" width=\"361\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-722x1024.jpg 722w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-211x300.jpg 211w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-768x1090.jpg 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-1082x1536.jpg 1082w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-1443x2048.jpg 1443w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-8x12.jpg 8w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-1568x2225.jpg 1568w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/2022-08-06_TG_Probability_v1-scaled.jpg 1804w\" sizes=\"auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px\" \/><figcaption>Die Karte zeigt die Wahrscheinlichkeit an, wo die Wege von Riom nach Tiefencastel und umgekehrt verlaufen sein k\u00f6nnten. Die Wege wurden anhand eines minimalen Kostenpfades mit verschiedenen Kostenfunktionen ermittelt. \u00a9 Timo Geitlinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Wunsch: Arch\u00e4ologie-GIS<\/strong><br>Dass Arch\u00e4ologen GIS-Zusatzprogramme aus der Biologie oder anderen Disziplinen nutzen, komme oft vor, meint Timo. \u00abWir Arch\u00e4ologen*innen reiten auf der GIS-Welle mit, aber die Software wurde nicht speziell f\u00fcr unsere Bed\u00fcrfnisse entwickelt, weil wir eine zu kleine Zielgruppe sind.\u00bb Man m\u00fcsse in der Arch\u00e4ologie deshalb einfallsreich sein, um zu guten L\u00f6sungen zu kommen, oder selbst programmieren. Ein GIS mit diversen arch\u00e4ologischen Zusatzprogrammen bleibt wohl ein Wunschtraum, vielleicht kann sich Timo aber bald seinen Traum erf\u00fcllen, ein agentenbasiertes Modell <em>(<\/em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Agent-based_model\" class=\"ek-link\"><em>Agent-based model<\/em><\/a><em>)<\/em> oder einen Hochleistungsrechner in seiner Forschung einzusetzen.<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"background-color:#deebf7\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"610\" height=\"641\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Timo_IMG_2464-1.jpg\" alt=\"Timo Geitlinger\" class=\"wp-image-495\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Timo_IMG_2464-1.jpg 610w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Timo_IMG_2464-1-285x300.jpg 285w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Timo_IMG_2464-1-11x12.jpg 11w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Timo Geitlinger&nbsp;<\/strong>ist Arch\u00e4ologe (M.Sc.) und beginnt voraussichtlich im 2023 seinen PhD an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Sein Forschungsgebiet sind protohistorische Gesellschaften, popul\u00e4rwissenschaftlich \u00abKelten\u00bb genannt. Dabei interessiert er sich insbesondere f\u00fcr Landschafts- und Siedlungsarch\u00e4ologie. GIS setzt er in seiner Forschung f\u00fcr die Wegmodellierung sowie f\u00fcr Network- und Predictive-Modelling ein.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/independent.academia.edu\/TimoGeitlinger\">Independent Academia<\/a><br><a href=\"https:\/\/github.com\/ArchaeoTimo\">ArchaeoTimo auf Github<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><em>Das grosse Foto (<em>\u00a9 Jonas Blum<\/em><\/em>) <em>zu Beginn des Posts zeigt das Berner Seeland aus der Vogelperspektive. <\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als sich Arch\u00e4ologe Timo Geitlinger vor ein paar Jahren zum ersten Mal an eine GIS-Software wagt, meint er, eine Wundermaschine vor sich zu haben. 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