{"id":949,"date":"2023-06-15T08:50:35","date_gmt":"2023-06-15T06:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/?p=949"},"modified":"2023-06-15T08:52:05","modified_gmt":"2023-06-15T06:52:05","slug":"was-uns-ortsnamen-verraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/de\/was-uns-ortsnamen-verraten\/","title":{"rendered":"Was uns Ortsnamen verraten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie sind Ortsnamen mit \u00abWiese\u00bb und mit \u00abMatte\u00bb \u00fcber die Schweiz verteilt? Wie l\u00e4sst sich diese r\u00e4umliche Verteilung erkl\u00e4ren? Im Mastermodul \u00abEinf\u00fchrung in die Onomastik*\u00bb haben sich Germanistikstudierende unter anderem mit solchen Fragen befasst. Die Kartierung hat ihnen geholfen, Muster zu entdecken und Antworten zu finden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><em>* Onomastik oder Namenkunde: Wissenschaft von den Eigennamen, ihrer Herkunft, Geschichte, Verbreitung (Quelle: duden.de).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr zwei Sitzungen haben sich die Studierenden des Moduls \u00abEinf\u00fchrung in die Onomastik\u00bb aufgeteilt: Die eine H\u00e4lfte erforschte Orts-, die andere Familiennamen. \u00abDie Ortsnamen-Gruppe hat sich zuerst mit ortsnamen.ch, dem Portal der Schweizer Ortsnamenforschung, vertraut gemacht\u00bb, erkl\u00e4rt Linda Steiner, die das Modul \u00abEinf\u00fchrung in die Onomastik\u00bb zusammen mit Simone Berchtold leitet und die Ortsnamen-Projekte betreut hat. Das Portal listet zus\u00e4tzliche Informationen zu Ortsnamen auf wie eine Beschreibung des Ortes, die erste bekannte Nennung sowie die historischen Quellen, die Herkunft und die Deutung des Namens etc. Die Daten stammen vorwiegend aus kantonalen Namenb\u00fcchern, doch nicht jeder Ortsname enth\u00e4lt die gleiche F\u00fclle an Informationen. \u00abDie Studierenden hatten den Auftrag, sich eine Forschungsfrage zu den Ortsnamen auszudenken und die passende Suchabfrage auf ortsnamen.ch durchzuf\u00fchren\u00bb, erz\u00e4hlt Linda Steiner. Mit den Daten aus der Suchabfrage kamen die Studierenden in die GIS-Werkstatt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kartierung der Ortsnamen<br><\/strong>In der GIS-Werkstatt wurden die Ortsnamendaten ins Format GeoJSON konvertiert. Danach haben die Studierenden ihre Daten ins QGIS, eine GIS-Software, importiert und als Punkte auf einer Karte dargestellt. \u00abBereits die r\u00e4umliche Verteilung kann wertvolle Hinweise liefern\u00bb, erkl\u00e4rt Linda Steiner und verweist auf das Beispiel mit den Flurnamen \u00abWiese\u00bb und \u00abMatte\u00bb. Aus der Karte k\u00f6nnen sich aber auch neue Fragen ergeben. Um ihre Forschungsfrage zu beantworten, haben die Studierenden je nach Thema zus\u00e4tzliche r\u00e4umliche Variablen miteinbezogen, zum Beispiel die H\u00f6he \u00fcber Meer, die Landoberfl\u00e4che, die Hanglage, die Kantonsgrenzen oder die Sprache. Analysiert wurden die Daten in QGIS. Nachfolgend werden zwei der Projekte vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 1: \u00abMatte\u00bb oder \u00abWiese\u00bb<\/strong>?<br>Laura Nigg wollte wissen, wie die r\u00e4umliche Verteilung der Flurnamen <em>Matte<\/em> und <em>Wiese<\/em> in der Schweiz aussieht. \u00abDaf\u00fcr habe ich m\u00f6glichst viele Formen der Flurnamen ber\u00fccksichtigt, zum Beispiel die verschiedenen Flexionen wie <em>Matt<\/em>, <em>Matte<\/em>, <em>Matten<\/em>, Diminutivformen wie <em>M\u00e4tteli<\/em> und sowohl die Schreibweisen <em>Wiese<\/em> als auch <em>Wise<\/em>\u00bb, sagt Laura. Gefunden hat sie knapp 30&#8217;000 Flurnamen in der Deutschschweiz, die das Element \u00abMatte\u00bb in irgendeiner Form enthalten, und etwas \u00fcber 20&#8217;000 mit dem Element \u00abWiese\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese-1024x720.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-950\" width=\"768\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese-1024x720.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese-300x211.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese-768x540.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese-18x12.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte_Wiese.png 1312w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Verteilung der Flurnamen in der Schweiz, die das Element \u00abMatte\u00bb oder \u00abWiese\u00bb enthalten (Quelle: Laura Nigg, ortsnamen.ch).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach dem Kartieren ist ihr aufgefallen, dass die Flurnamenelemente <em>Matte<\/em> und <em>Wiese<\/em> r\u00e4umlich relativ klar voneinander getrennt sind: \u00abZu beobachten ist eine von Norden nach S\u00fcden verlaufende Grenze. Im Nordwesten, der Zentralschweiz und im Wallis gibt es die meisten Treffer f\u00fcr <em>Matte<\/em>, sie sind jedoch in der ganzen Deutschschweiz verbreitet. Die <em>Wiese<\/em>-Namen sind hingegen sehr dicht im Nordosten der Schweiz vertreten und in deutlich geringerer Dichte auch in der restlichen Deutschschweiz zu finden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-d7d455e7 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"716\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte-1024x716.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-951\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte-1024x716.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte-300x210.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte-768x537.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte-18x12.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Matte.png 1312w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese-1024x724.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-952\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese-1024x724.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese-300x212.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese-768x543.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese-18x12.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Laura_Wiese.png 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-foreground-color has-text-color\" style=\"font-size:12px\">Abbildung 2: Verteilung der \u00abMatte\u00bb- (links) und \u00abWiese\u00bb-Flurnamen (rechts) in der Schweiz (Quelle: Laura Nigg, ortsnamen.ch).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verteilung l\u00e4sst sich nur zum Teil \u00fcber die Bedeutung der W\u00f6rter erkl\u00e4ren. Gem\u00e4ss Forschungsliteratur wurde eine Wiese, die gem\u00e4ht wird, urspr\u00fcnglich als \u00abMatte\u00bb bezeichnet, w\u00e4hrend \u00abWiese\u00bb allgemeiner oder f\u00fcr ungem\u00e4htes Weideland verwendet wurde. \u00abSchon sehr fr\u00fch kam es aber zu \u00dcberschneidungen im Geltungsbereich\u00bb, so Laura, \u00abwobei sich regional nur eines der beiden W\u00f6rter durchgesetzt hat\u00bb. Sowohl \u00abMatte\u00bb als auch \u00abWiese\u00bb zeugen von einer bestehenden oder ehemaligen Wiese.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abDie relativ klare Trennung zwischen <em>Matte<\/em> und <em>Wiese<\/em>, die auch als West-Ost-Schranke bezeichnet wird, verdeutlicht vielmehr die Grenze zweier entgegengesetzter sprachlicher Einflussbereiche \u2013 dem Oberrheinalemannischen und dem Schw\u00e4bischen\u00bb, erkl\u00e4rt Laura, und erg\u00e4nzt, \u00absie findet n\u00f6rdlich der Schweiz in der Schwarzwaldschranke ihre Fortsetzung.\u00bb Die Vermischung der beiden Flurnamen entlang der Schranke l\u00e4sst sich u.a. auf eine \u00c4nderung in der Bewirtschaftung oder auf Migrationsbewegungen zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 2: -b\u00e4chli, -gr\u00e4bli, -r\u00fc\u00fcsli oder -t\u00f6beli?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Simon Graf ging der Frage nach, wie sich die Namen von kleinen Fliessgew\u00e4ssern in der deutschsprachigen Schweiz unterscheiden. \u00abBei den Namen kleiner Fliessgew\u00e4sser handelt es sich um Komposita, bestehend aus einem Bestimmungswort und einem Grundwort. Sie heissen beispielsweise M\u00fclibach, Geisslibach, Krebsaw\u00e4sserli oder M\u00f6rderruus\u00bb, sagt Simon. Er ist den Grundw\u00f6rtern <em>-bach\/-b\u00e4chli, -grabe(n)\/-gr\u00e4bli, -ruus\/-r\u00fc\u00fcsli\/-runs, -tobel\/-t\u00f6beli, -wasser<\/em> und &#8211;<em>ach<\/em> nachgegangen. Dabei hat er unter anderem herausgefunden, dass Fliessgew\u00e4sser, die auf <em>-graben\/-gr\u00e4bli <\/em>enden, sowohl in der Ost- als auch in der Zentralschweiz vorkommen, sich jedoch in der Natur deutlich unterscheiden. \u00abLaut Thurgauer Namenbuch geht das Wort <em>Grabe<\/em> auf das althochdeutsche Verb <em>graban<\/em> zur\u00fcck. Es handelt sich hierbei in der Regel um k\u00fcnstlich erstellte Vertiefungen\u00bb, erkl\u00e4rt Simon, und erg\u00e4nzt: \u00abIm Napfgebiet und in der weiteren Zentralschweiz befinden sich die Fliessgew\u00e4sser auf <em>-graben\/-gr\u00e4bli<\/em> hingegen ausschliesslich in Hanglagen: Es sind nat\u00fcrliche Gew\u00e4sser, die von H\u00fcgeln oder Bergen herabfliessen und sich \u00fcber die Zeit ihre eigenen Rinnen oder T\u00e4ler gegraben haben.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"529\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage-1024x529.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-956\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage-1024x529.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage-300x155.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage-768x396.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage-18x9.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Hanglage.png 1236w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 3: Verteilung der Fliessgew\u00e4sser mit dem Grundwort \u00abGraben\u00bb in der Zentral- und Ostschweiz (gr\u00fcne Punkte), im Hintergrund sind die Hanglagen ab 18% Neigung dunkelrot eingef\u00e4rbt (Quelle: Simon Graf, ortsnamen.ch).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Laut Simon tragen solche nat\u00fcrlichen Vertiefungen in der Ostschweiz jedoch Namen, die auf <em>-tobel\/-t\u00f6beli<\/em> bzw<em>. -ruus\/-runs\/-r\u00fc\u00fcsli<\/em> enden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"531\" src=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage-1024x531.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-957\" srcset=\"https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage-1024x531.png 1024w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage-300x156.png 300w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage-768x398.png 768w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage-18x9.png 18w, https:\/\/www.gis-hub.uzh.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Simon_Graben_Tobel_Ruus_Hanglage.png 1230w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4: Verteilung der Fliessgew\u00e4sser mit den Grundw\u00f6rtern \u00abGrabe\u00bb (gr\u00fcn), \u00abTobel\u00bb (gelb) und \u00abRuus\u00bb (hellblau) als Punkte, im Hintergrund sind die Hanglagen ab 18% Neigung dunkelviolett eingef\u00e4rbt (Quelle: Simon Graf, ortsnamen.ch).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Simon hat aber auch feststellen m\u00fcssen, dass sich die Datenlage bez\u00fcglich kleiner Fliessgew\u00e4sser je nach Kanton stark unterscheidet: \u00abF\u00fcr den Kanton Aargau zum Beispiel sind auf ortsnamen.ch tats\u00e4chlich kaum Daten zu Fliessgew\u00e4ssern vorhanden.\u00bb Der Kanton erscheint deshalb als weisser Fleck auf Simons Karte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background-background-color has-background\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0\"><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"has-background-background-color has-background wp-block-list\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0\">\n<li>Boesch, Bruno (1945): \u00abMatte\u00bb und \u00abWiese\u00bb in den alemannischen Urkunden des 13. Jahrhunderts. In: Schweizerisches Archiv f\u00fcr Volkskunde 42\/01, 49\u201358.<\/li>\n\n\n\n<li>Hotzenk\u00f6cherle, Rudolf (1984): Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Aarau u.a.: Sauerl\u00e4nder (= Sprachlandschaft 1).<\/li>\n\n\n\n<li>M\u00fcller, Ernst Erhard (1960): Wortgeschichte und Sprachgegensatz im Alemannischen. Bern\/M\u00fcnchen: Francke Verlag (= Bibliotheca Germanica 8).<\/li>\n\n\n\n<li>Nyffenegger, Eugen\/Graf, Martin H. (2003\u20132007): Thurgauer Namenbuch. Die Flurnamen des Kantons Thurgau. Frauenfeld u.a.: Verlag Huber.<\/li>\n\n\n\n<li>ortsnamen.ch: <a href=\"https:\/\/ortsnamen.ch\/de\/\">https:\/\/ortsnamen.ch\/de\/<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sind Ortsnamen mit \u00abWiese\u00bb und mit \u00abMatte\u00bb \u00fcber die Schweiz verteilt? Wie l\u00e4sst sich diese r\u00e4umliche Verteilung erkl\u00e4ren? 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